Aktuelles & Neuigkeiten aus unserer Feuerwehr

Rauchmelder - Lebensretter

Brandrauch ist tödlich. Darum können selbst kleine Brände zur lebensbedrohenden Gefahr werden. Vor allem schlafende Menschen sind gefährdet. Bevor sie aufwachen, werden sie durch Rauch bewusstlos. Es droht die Gefahr des Erstickens.

Zu Recht besteht daher die gesetzliche Pflicht zum Einbau von Rauchwarnmeldern in Wohnhäusern. Ein Rauchwarnmelder erkennt frühzeitig den tödlichen Brandrauch und warnt durch einen lauten, durchdringenden Ton. Menschen werden so frühzeitig geweckt und alarmiert, dass eine Rettung möglich ist. Rauchwarnmelder sind daher Lebensretter!

Rauchwarnmelder werden mit einer Batterie betrieben. Geht die Ladung zur Neige, wird dies mit einem entsprechenden Ton signalisiert.

  • Pro Wohnung als gesetzlicher Mindestschutz jeweils einen Rauchmelder in Schlaf- und Kinderzimmern sowie in Flurbereichen. Besser: Rauchwarnmelder in allen Räumen!
  • Rauchwarnmelder können auch per Funk miteinander verbunden werden. Bei Gefahr alarmieren dann alle Melder gleichzeitig, was besonders in größeren Häusern sinnvoll ist.
  • Rauchwarnmelder an der Decke anbringen und möglichst in Raummitte.
  • Von Wänden oder Einbaumöbeln einen Mindestabstand von 0,5 Meter beachten.
  • In Wohnungen oder Einfamilienhäusern mit mehreren Stockwerken sollten Rauchwarnmelder auf allen Etagen montiert werden.
  • Wichtig ist auch ein Rauchwarnmelder im Keller.

Kauftipps

Rauchwarnmelder sind nicht teuer. Gute Geräte erhalten Sie bereits für einen Preis ab ca. 20 EUR. Auf folgende Punkte sollten Sie beim Kauf achten:

  1. Der Melder sollte mit optischer Technik funktionieren.
  2. Achten Sie auf ein akustisches Signal bei einer "leeren" Batterie.
  3. Achten Sie auf das CE-Zeichen und GS-Zeichen.
  4. Achten Sie auf einen Testknopf, mit dem die Funktion des Gerätes überprüft werden kann.
  5. Achten Sie auf die Möglichkeit, mehrere Geräte miteinander verbinden zu können.
  6. Für Gehörlose gibt es Ausführungen mit Blitzlicht und Vibrationsgeber, der nachts unter das Kopfkissen gelegt wird.

Zur besseren Verbraucherinformation gibt es seit 2011 das neue „Q“: ein unabhängiges Qualitätszeichen, das für Rauchwarnmelder mit erweiterter Qualitätsprüfung steht. Folgende Leistungsmerkmale sind ausschlaggebend:

  • Geprüfte Langlebigkeit und Reduktion von Falschalarmen
  • Erhöhte Stabilität, z. B. gegen äußere Einflüsse
  • Fest eingebaute Batterie mit mindestens 10 Jahren Lebensdauer

Wenn ein Rauchmelder ausgelöst hat, gehen Sie bitte umgehend der Ursache auf den Grund. Bei Bedarf alarmieren Sie die Feuerwehr über Notruf 112.


EU-weiter Notruftag

500 Millionen Menschen, eine Notrufnummer

Der EU-weite Notruftag am 11.2.

Ob bei einem Brand, einem Verkehrsunfall oder im Haushalt: Gibt es einen Notfall, wird es plötzlich hektisch. Das Handy ist gezückt, der Notruf 112 gewählt – die Leitstelle der Feuerwehr oder des Rettungsdienstes meldet sich. Was sind JETZT die wichtigsten Informationen für den Menschen am anderen Ende der Leitung?

1. Wo ist der Notfallort: Straße, Hausnummer und Ort, in dem der Notfall passiert ist. Häufig werden durch die Leitstellen große Gebiete bearbeitet, in denen es dann mehr als eine „Hauptstraße“ oder eine „Bahnhofsstraße“ gibt. Die Nennung des Ortes vermeidet, dass in mehreren Gemeinden Rettungskräfte alarmiert werden. Und vor allen Dingen: Je präziser beschrieben wird, wo genau die Hilfe benötigt wird, umso schneller sind die Rettungskräfte am Einsatzort.

2. Was ist passiert? Abhängig davon, ob es sich um einen Unfall, ein Feuer oder eine sonstige technische Hilfeleistung handelt, werden unterschiedliche Fahrzeuge und Einsatzkräfte alarmiert – beim Müllcontainerbrand kommt die Feuerwehr mit einem Löschfahrzeug, bei einer technischen Hilfeleistung, wie z.B. einem schweren Verkehrsunfall werden andere Hilfsmittel benötigt.

3. Wer ruft an? Wenn eine Einsatzstelle beispielsweise im Wald schwer zu finden ist, ist es für die Einsatzkräfte hilfreich, wenn die Leitstelle den Anrufer nochmal kontaktieren kann. Teilen Sie dem Disponenten deshalb unbedingt mit, unter welcher Telefonnummer Sie für Rückfragen aktuell erreichbar sind.

4. Warten auf Rückfragen! Aufregung und Anspannung sind normal – schließlich wählt man nicht jeden Tag den Notruf! Falls man nun in der Hektik eine wichtige Angabe vergessen hat, werden die routinierten Leitstellenmitarbeiter dies abfragen. Daher sollte man nie als erster auflegen, sondern warten, bis die Notrufstelle erklärt hat, dass sie alle Informationen hat.

Im Notfall zählt jede Sekunde! Deshalb ist es wichtig, dass die Einsatzkräfte schnellstens alarmiert werden. Davor braucht man keine Angst haben, denn wer bei der 112 ans Telefon geht, ist auf Notfälle vorbereitet: In Abhängigkeit vom jeweiligen nationalen System für den Bevölkerungsschutz kommt der Notruf zumeist bei Feuerwehr und Rettungsdienst an. Die dortigen Mitarbeiter sind für die Notrufabfrage geschult und sprechen beispielsweise in Deutschland häufig auch Englisch und in Grenznähe auch die Sprache der Nachbarregion. So kann nichts schiefgehen und es kommt schnell und zuverlässig die Hilfe, die benötigt wird.

Auch Kinder können einen Notruf absetzen!

Ob Verkehrsunfall, Brand in der Wohnung oder ein Schlaganfall: Plötzlich zählt jede Sekunde. Wie lautet die richtige Telefonnummer? Welche Angaben müssen gemacht werden? Wir meinen, das sollte jedes Kind wissen! Im Animationsclip des Landesfeuerwehrverbands Baden-Württemberg zeigen der Feuerwehrlöwe Badele und seinen Freund, der kleine Elefant Württele kinderleicht, wie der Notruf 112 geht: LINK zum Video (YouTube) 


Sicher durch die Silvesternacht

Gerne geben wir Ihnen für den nahenden Jahreswechsel einige Hinweise damit Sie sicher in das neue Jahr kommen:

Neben der brandschutztechnischen Seite und generellen Vorsicht beim Abbrennen von Feuerwerkskörpern bitten wir auch um eine menschliche Sorgfalt.

So können zum einen Tiere extremst unter den lauten Geräuschen leiden, aber auch verschiedene Menschen (zum Beispiel ältere Mitbürger) werden an traumatische Lebensereignisse erinnert.

Beachten und beherzigen Sie daher bitte folgende Hinweise zum Feuerwerk (Herausgegeben vom Landesfeuerwehrverband Baden-Württemberg):

• Feuerwerksartikel gehören nicht in die Hände von Kindern, Jugendlichen und alkoholisierten Personen!

• Knallkörper und Raketen nur im Freien verwenden. Ausreichenden Sicherheitsabstand zu Personen und Gebäuden einhalten!

• Gebrauchsanweisung beachten!

• Knaller nicht zusammenbündeln, nicht wieder anzünden; unbrauchbar machen mit Wasser!

• Raketen nur senkrecht abfeuern, sicheren Standplatz wählen (leere Flasche im Flaschenkasten). Auf eine sichere Flugrichtung achten!

• Raketen bei stärkerem Wind und Windböen nicht abfeuern!

• Auf keinen Fall Feuerwerkskörper selbst herstellen oder illegal aus dem Ausland importieren. Achten Sie auf das BAM-Prüfzeichen der Bundesanstalt für Materialforschung- und Prüfung!

• Für den Notfall Löschmittel (Eimer mit Wasser, Feuerlöscher) bereitstellen!

• Schützen Sie Haus und Wohnung vor Brandgefahren. Entfernen Sie Möbel, Hausrat und andere brennbare Gegenstände von Balkonen und Terrassen. Schließen Sie Fenster und Türen!

• Nehmen Sie Rücksicht auf Kinder und Tiere, die sehr unter der Knallerei leiden!

Beachten Sie, dass das Abbrennen von Feuerwerk in unmittelbarer Nähe von Kirchen, Krankenhäusern, Kinder- und Altersheimen sowie Fachwerkhäusern verboten ist!

Dekorationen und Ausstattungen  

• Luftschlangen, Girlanden und Lampions dürfen nicht mit Heizstrahlern oder offenem Feuer (Zigaretten!) in Berührung kommen.

• Brennende Kerzen niemals unbeaufsichtigt lassen!

• Glimmende Zigarettenkippen vom Aschenbecher in einen Blecheimer leeren oder mit Wasser ablöschen!

Sollte es dennoch zu einem Brand kommen, so helfen Ihnen die Frauen und Männer der Feuerwehren selbstverständlich auch in der Silvesternacht unter der Notrufnummer 112.


Brandschutztipps für die Advents- und Weihnachtszeit

Ob Adventskranz oder Gesteck mit Teelicht: Kerzenschein verbreitet in der dunklen Jahreszeit besinnliche Stimmung in der Wohnung. Wenn jedoch aus dem romantischen Licht ein richtiges Feuer wird, ist es ganz schnell aus mit der Besinnlichkeit. Die Feuerwehren appellieren an die Umsicht der Bürger, Feuergefahren zu minimieren: „Jedes Jahr ereignen sich in Deutschland in der Adventszeit zahlreiche folgenschwere Brände, die durch den sorgsameren Umgang mit Kerzen vermieden werden könnten“, erklärt DFV-Vizepräsident Frank Hachemer.

Wir informieren Sie über die erhöhten Brandrisiken in der Weihnachtszeit und geben Ihnen nachfolgende Tipps um Brände zu verhindern und richtig zu reagieren:

  • Kerzen gehören immer in eine standfeste, nicht brennbare Halterung sowie auf eine feuerfest Unterlage
  • Stellen Sie Kerzen nicht in der Nähe von brennbaren Gegenständen oder an einem Ort mit starker Zugluft auf.
  • Lassen Sie Kerzen niemals unbeaufsichtigt brennen und löschen diese bevor Sie den Raum verlassen.
  • Löschen Sie Kerzen an Adventskränzen und Gestecken rechtzeitig, bevor sie ganz heruntergebrannt sind.
  • Tannengrün trocknet mit der Zeit aus und ist dann umso leichter entflammbar – ziehen Sie solche Brandfallen rechtzeitig aus dem Verkehr.
  • In Haushalten mit Kindern und freilaufenden Haustieren sind elektrische Kerzen ratsam. Diese sollten den VDE-Bestimmungen entsprechen.
  • Achten Sie bei elektrischen Lichterketten – etwa auf dem Balkon – darauf, dass Steckdosen nicht überlastet werden.
  • Generell:

    Achten Sie darauf das Ihre Rauchmelder funktionieren. Wenn es brennt, alarmieren Sie sofort die Feuerwehr unter der Notrufnummer 112. Versuchen Sie nur dann zu löschen, wenn es ohne Eigengefährdung möglich ist.

    Wir wünschen Ihnen eine schöne und besinnliche Weihnachtszeit! 


    Forum Brandschutzerziehung und -aufklärung in Kassel

    Mit nahezu 400 Teilnehmern aus ganz Deutschland, ist das Forum Brandschutzerziehung und -aufklärung des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV) und der Vereinigung zur Förderung des Deutschen Brandschutzes (vfdb) deutschlands größtes Treffen für Brandschutzerziehung und -aufklärung mit spannenden Berichten aus der Praxis, hilfreichen Konzepten und Austausch.

    So standen die letzten beiden Tage an der Universität in Kassel ganz im Zeichen der Brandschutzerziehung und -aufklärung. Hier geht es nicht nur um Kinder und Jugendliche, sondern zwischenzeitlich auch wieder vermehrt um das Thema Katastrophenschutz und Aufklärung von Erwachsenen.
    Das ist etwas, was sich in den letzten Jahren deutlich ändert und nun wieder positiv in den Fokus rückt: das Stärken der Resilienz, und Anleitung zur Selbsthilfe in Katastrophenfällen.
    Unter den Teilnehmern befanden sich auch Sven Doster als Sachgebietsleiter für diesen Bereich, sowie Nils Parpat der Hauptberuflich bei unserer Gemeinde unter anderem für den baulichen Brandschutz an den Dettinger Kindergärten zuständig ist. Sie konnten beide neue Impulse für die Brandschutzerziehung/Aufklärung bei uns gewinnen. 

    ​Fire Trail in Nesselwang feiert Premiere

    Am 18.10. fand der erste Fire Trail in Nesselwang statt und das gleich mit Beteiligung der Feuerwehr Dettingen/Erms.

    Unser Feuerwehrkamerad Andreas Leibfarth erreichte nach 51.12 min mit einem Rückstand von 10.08 min das Ziel, und wurde guter 19. Dafür unseren herzlichen Glückwunsch.
    Das Internationale Starterfeld aus Mitgliedern von Feuerwehren, dem THW und der Bundeswehr bestand aus 112 Teilnehmern. Es galt die 3.7 km lange Strecke mit 553 Höhenmetern in Einsatzkleidung, Helm und Atemschutzgerät zurück zu legen. Nach dem Start am Explorer Hotel ging es auf Trails über den Wasserfall zur Mittelstation. Dort wurde die Zwischenzeit genommen und die teilnehmenden 2er Staffeln führten Ihren Wechsel durch. Die restliche Strecke führte dann auf einer Straße über die Bayernkurve zum Ziel beim Sportheim Böck.
    Anschließend ließ man den Tag bei einem gemütlichen Grillabend bei der Feuerwehr Nesselwang ausklingen.
    An dieser Stelle auch herzlichen Dank an die Organisation.
    Bilder zum Event finden sie hier: Bildergalerie Fire Trail 2025

    Spende an die Jugendfeuerwehr

    Im Rahmen unserer Blaulichthockete hatten wir die örtlichen Hilfsorganisationen dazu eingeladen, mitzuwirken. Die DLRG Ortsgruppe war Feuer und Flamme und übernahm in Eigenregie das Angebot einer Kaffeestube für die Gäste unserer Blaulichthockete. Unterstützt wurden sie hierbei durch zahlreiche Kuchenspenden.

    Aus ihrem erwirtschafteten Erlös spendete die DLRG nun einen Betrag von 500€ an unsere Jugendfeuerwehr.
    Symbolisch überreichte die Vorstandsvorsitzende Sabrina Scheuerle gemeinsam mit ihrer Stellvertreterin Carmen Seeger den Betrag an unseren Jugendfeuerwehrwart Florian Videcius und unseren Kommandanten Manuel Bily, sowie Vertreter der Jugendfeuerwehr.

    Wir bedanken uns zum einen nochmals für das tolle Angebot der Kaffeesstube, die zahlreichen Kuchenspenden und von ganzem Herzen für die Spende der DLRG, die wir nun in unserer Jugendfeuerwehrarbeit verwenden können.


    Blaulichthockete 2025 - ein voller Erfolg

    Blaulichthockete ein voller Erfolg

    Bewährtes mit Neuem vereinen und endlich wieder ein großes Fest bei der Feuerwehr. Den Grundgedanken hatte die Feuerwehr Dettingen und konnte diesen erfolgreich umsetzen.

    Nach monatelanger Vorbereitung und nach Umsetzung eines kompletten Führungswechsels konnten wir am letzten Ferienwochenende die Bevölkerung zu unserer „Blaulichthockete“ einladen.

    Um es vorwegzunehmen: Es war ein voller Erfolg.

    Lag die letzte Backhaushockete, das ehemalige Traditionsfest Dettingens, doch schon einige Jahre zurück, war für uns als Feuerwehr immer klar, dass wir eine eigene Hockete auf die Beine stellen wollten. Aus der Idee wurden konkrete Pläne und in Verbindung mit der Inbetriebnahme unseres interims-Anbau und einem neuen Fahrzeug war auch der Zeitpunkt perfekt die Idee 2025 umzusetzen. Das genaue Datum war mit dem letzten Ferienwochenende, ganz im Zeichen der Tradition, ebenfalls schnell gesetzt.

    Ein Festausschuss machte sich an die Arbeit und es wurde Bewährtes mit neuen Ansätzen kombiniert. Da es keine „Backhaushockete“ mehr gibt musste auch ein neuer Name her. Um das Konzept offen zu halten war daher schnell die Idee geboren die Veranstaltung „Blaulichthockete“ zu nennen und die örtlichen Hilfsorganisationen in Form von DRK und DLRG zur Mitarbeit einzuladen.

    Auch gab es erstmals einen Freitagabend, den wir unter dem Namen „Fireabend“ in das Festwochenende integrierten. Klar war von Anfang an das wir für Alle Besucher etwas bieten wollen. So wurde der klassische Samstag mit Musik und Barbetrieb sowie der Sonntag mit Frühschoppen, Rahmenprogramm und Kaffeestube geplant.

    Wurde die bisherige Veranstaltung jeweils überregional über die Gemeinde beworben, so lag es nun daran auch hier ein neues Konzept auf die Beine zu stellen. Es gab eine entsprechende Pressearbeit und Plakatwerbung in örtlichen und umliegenden Geschäften. Das Hauptaugenmerk lag aber auf einer Social Media Kampagne die bereits Monate vor der Veranstaltung startete. Auch dies war passend zur gesamten Situation in der Feuerwehr, die von Umbruch und Tatendrang geprägt ist.

    Der Festausschuss integrierte nach und nach die gesamte Mannschaft und plante das gesamte Konzept. Auch wenn es nach außen hin den Anschein hat das für so eine „große Gruppe“ ein solches Fest ein Klacks sein muss, so gilt es zu bedenken das wir parallel immer unseren Feuerwehraufgaben nachkommen müssen. Auch am Festwochenende stellen wir den Schutz in der Gemeinde zu jederzeit sicher.

    Frühzeitig wurden einzelne Bereiche eigenverantwortlich aufgeteilt. Auch das spiegelt den gesamten Umbruch in der Führung. Auch hier wurden in den letzten Wochen eigenverantwortliche Sachgebiete eingeführt und personell fest besetzt.

    Bereits donnerstags begann für die Feuerwehr der Festaufbau so das am Freitag ab 17:00 Uhr pünktlich die ersten Besucher eine lockere After-Work-Atmosphäre im und vor dem Gerätehaus genießen konnten. Die Besucherzahlen lagen bereits hier schon über den eigenen Erwartungen der Feuerwehr.

    Als dann der Samstag, spätestens zu den Klängen der Lokalmatadoren von „Cat down the River“ fahrt aufnahm, wurden wir regelrecht von der Besucherzahl überwältigt. Selbst durchwachsenes Wetter hielt die Besucher nicht auf. Ein Barbetrieb und der große Weizenbierstand sowie ein komplett illuminiertes Feuerwehrhaus trugen Ihren Teil zur geselligen Atmosphäre bei. Für jeden war ein passendes Plätzchen gefunden und schnell wurden weitere Sitzgelegenheiten geschaffen, um dem Besucheransturm Herr zu werden. Auch einen kurzen Engpass an Gläsern und Bechern konnten wir mit Hilfe von TSV und Musikverein sehr gut lösen. Im Feuerwehr-Jargon nennt man dies „Leben in der Lage“.

    Auch der Sonntag war trotz des Wetters mehr als gut besucht.

    Über den Tag verteilt konnten die Besucher durch eine interessante Fahrzeugausstellung befreundeter Hilfsorganisationen schlendern und wurden beim Frühschoppen bestens vom Musikverein Dettingen unterhalten. Auch die Verpflegung durch das Küchenteam lies keine Wünsche offen.

    Unsere Jugendfeuerwehr richtete eine Spielstraße ein und zeigte in Schauvorführungen ihr erlerntes Können in der Brandbekämpfung.

    Die Kaffeestube der DLRG rundete das sonntägliche Rahmenprogramm ab.

    Alles in allem war unsere Veranstaltung also ein voller Erfolg.

    Ein Erfolg für die Kameradschaft und Gemeinschaft. Wir danken Ihnen allen für den zahlreichen Besuch, und allen befreundeten und beteiligten Hilfsorganisationen für die Unterstützung. Allen Lieferanten und Partnern ein herzliches Dankeschön für die gute und unkomplizierte Zusammenarbeit.

    Wir freuen uns schon auf die nächste Blaulichthockete!   


    Bundesweiter Warntag

    INFORMATION

    Am Donnerstag, 11. September 2025, findet ab 11.00 Uhr wieder der bundesweite Warntag statt.

    Bei uns in Dettingen gibt es keine Sirenen.
    Es gibt aber einen sogenannten „Warnmix“ zu dem unter anderem Warn-Apps, der Warndienst für Mobilfunk Cell Broadcast, Radio und Fernsehen, Lautsprecherwagen oder digitale Informationstafeln gehören.

    Es geht zum einen darum die Bevölkerung zu sensibilisieren und zum anderen darum die technische Warninfrastruktur einem Stresstest zu unterziehen.

    Mehr Infos bekommen Sie u.a. hier:

    Bundesweiter Warntag am 11. September: Baden-Württemberg.de


    Jugendfeuerwehr beim Tag der Rettung

    Heute war ein Teil unserer Jugendfeuerwehr im Freibad aktiv.

    Dort gab es tolle Mitmachstationen am Tag der Rettung.
    Unter anderem konnten die Kinder sich bei uns im Schlauch ausrollen pobieren oder an einem Strahlrohr ihre Treffsicherheit beweisen. Auch hatte unsere Jugendfeuerwehr eines unserer Fahrzeuge mit dabei, dass für alle Kinder offen stand.
    Auch unsere anderen Dettinger Hilfsorganisationen waren vor Ort und boten tolle Aktionen an.
    Übrigens: wer unsere Jugendfeuerwehr einmal in Action erleben will, kann das an unserer Blaulichthockete sehen. Am Sonntag 14.09. wird es eine Schauvorführung der Jugendfeuerwehr geben.

    Wir zeigen unsere neue Seite

    Unser Team Öffentlichkeitsabeit hat für uns eine neue Seite aufgebaut. 

    Konnten wir in den letzten 20 Jahren unsere Website komplett in Eigenregie stemmen, so haben wir uns nun dazu entschlossen professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Gemeinsam mit Oli Hummel von Mix-Art in Dettingen haben wir unsere zuletzt 2016 erneuerte Seite komplett in die Gegenwart geholt. Vielen Dank für die gute Zusammenarbeit.

    Wir bedanken uns auch ausdrücklich bei der Bürgerstiftung Dettingen / Erms für Ihre finanzielle Unterstützung ohne die dieses Projekt nicht umsetzbar gewesen wäre. Auch gilt unser Dank allen Feuerwehr-Mitgliedern die uns tatkräftig unterstützt haben. Stellvertretend geht auch unser Dank an Herrn Michael Gutmann von der Gemeindeverwaltung, welcher uns in seiner Freizeit als Fotograf unterstützt hat.  

    Unser Team Öffentlichkeitsarbeit wird Sie in Zukunft auf Social Media und auf unserer Website auf dem laufenden halten:


    Herzlichen Glückwunsch !

    Herzlichen Glückwunsch!
    Auch wenn das Spielen mit Modellen sicherlich so manchem bei uns in der Feuerwehr gefallen würde, handelt es sich hier nicht um eine Modelleisenbahn sondern um eine Planspielplatte. 

    Diese stellt ein wichtiges Instrument in der Feuerwehrausbildung dar und gehört in diesem Fall der Landesfeuerwehrschule Baden-Württemberg. 
    „Spielen“ durfte damit in den vergangenen zwei Wochen unser Feuerwehrkamerad Marcel, dem wir nun recht herzlich zum bestandenen Lehrgang „Zugführer“ gratulieren dürfen. Für seine künftige Arbeit als Zugführer wünschen wir Ihm immer gute Entscheidungen. 💪🏻🚒👍🏻

    Nachwuchs ist wichtig

    Im Rahmen Ihres 50-jährigen Jubiläums veranstalte die Jugendfeuerwehr Eningen u.A. am gestrigen Samstag eine Dorfrallye für Jugendfeuerwehren.
    Gerne folgten wir der Einladung und nahmen mit zwei Teams an der Rallye teil.
    Es galt dabei 8 Stationen, die im gesamten Dorfgebiet verteilt waren und unterschiedlichste Aufgaben für die Teams bereit hielten, als Team zu bewerkstelligen.
    Wir hatten sehr viel Spaß und bedanken uns an dieser Stelle nochmals für die Einladung und die gute Organisation durch die Feuerwehr Eningen u.A.

    Führungswechsel

    Führungswechsel Freiwillige Feuerwehr Dettingen
    Die Hauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Dettingen am 27.06. war geprägt vom Abschied und Wechsel in der Wehrführung. Kommandant Rolf Schäfer schied nach Erreichen der Altersgrenze von 65 Jahren aus dem aktiven Dienst aus. Auch sein langjähriger Stellvertreter Jochen Wurz stellte sich nicht mehr zur Wahl.
    Als Nachfolger von Rolf Schäfer und Jochen Wurz wurden Manuel Bily zum Kommandanten und Lukas Eberle zum stellvertretenden Kommandanten der Feuerwehr Dettingen bestellt. Beide stammen aus den Reihen der eigenen Jugendfeuerwehr und sind langjährige Mitglieder der Wehr.
    Wir Danken Rolf Schäfer sowie Jochen Wurz für mehr als 25 Jahre Engagement für die Feuerwehr Dettingen.

    Gefahrenhinweis - Waldbrand

    Aktuell befinden wir uns im Waldbrandgefahrenindex auf Stufe 3 (mittlere Gefahr) was aber im Laufe der Woche auf Stufe 4 (hohe Gefahr) ansteigen wird.
    Daher bitten wir nochmals um Beachtung der folgenden Regeln:
    - Vom 1. März bis 31. Oktober gilt im Wald ein grundsätzliches Rauchverbot.
    - Feuer machen ist ganzjährig nur an den offiziellen, fest eingerichteten Feuerstellen auf den Grillplätzen erlaubt. Je nach örtlicher Situation können die Ortspolizeibehörden sowie die jeweiligen Forstbehörden weitere Maßnahmen anordnen und insbesondere das Grillen im Wald vollständig verbieten. Diese Sperrungen sind unbedingt zu beachten.
    - Nicht gestattet ist das Grillen im Wald auf mitgebrachten Grillgeräten.
    - Offenes Feuer außerhalb des Waldes muss grundsätzlich mindestens 100 Meter vom Waldrand entfernt sein.
    - Auch an den erlaubten Stellen muss das Feuer immer beaufsichtigt und vor dem Verlassen unbedingt vollständig gelöscht werden.
    Denken Sie an die Waldtiere, die momentan mit der Aufzucht des Nachwuchses beschäftigt sind und nehmen Sie ihren Vierbeiner am besten an die Leine.
    Was tun, wenn ein Brand ausgebrochen ist?
    Wichtig ist es, Ruhe zu bewahren und sich sowie andere Personen nicht in Gefahr zu bringen. Wählen Sie die 112 und informieren Sie die Leitstelle über folgende Punkte.
    Wo brennt es? – genaue Ortsangabe (markante Geländepunkte oder der Standort per GPS Funktion des Mobiltelefons), Brandausmaß
    Was brennt? – Bodenvegetation oder Baumkronen
    Wer oder was ist betroffen? – Sind Personen, Häuser oder andere Einrichtungen in Gefahr?
    Ort, von dem Sie den Brand melden? – Angabe Ihrer Rückrufnummer, Aufenthaltsort, auf Rettungskräfte warten, damit diese eventuell zum Brandort geführt werden können.
    Nutzen Sie die kostenfreie App: „Hilfe im Wald" (https://www.intend.de/produkte/hilfe-im-wald.html)
    Im Notfall können Sie die Einsatzkräfte direkt zu ihrem Standort navigieren.

    (Quellen: Landesregierung BW https://www.baden-wuerttemberg.de/.../waldbrandgefahr-im..., DWD https://www.dwd.de/.../war.../agrar/wbx/wbx_tab_alle_BW.html)


    Ausflug unserer Altersabteilung

    Am 06.06.2025 hat sich die Altersabteilung der Feuerwehr Dettingen in den frühen Morgenstunden getroffen, um gemeinsam einen Ausflug in Richtung Bodensee zu machen.

    Als erstes stand eine Besichtigung der Bodensee-Wasserversorgung am Sipplinger Berg an.

    Selbstverständlich durfte vor der Führung ein zünftiges Handvesper nicht fehlen. Da auch unsere Heimatgemeinde ein Abnehmer von Bodenseewasser ist, war das Thema natürlich recht interessant für die Gruppe.

    Die Führung war sehr informativ und aufschlussreich, da kaum jemand eine Ahnung hat, wie aufwändig das Wasser vom Bodensee gefördert, aufbereitet und weitergeleitet wird, bis es endlich bei uns am Wasserhahn zuhause ankommt. Zum Abschluss der Führung hat noch jeder ein kleines Präsent bekommen und konnte sich am frischen Bodenseewasser auch nach Herzenslust bedienen.

    Im Anschluss an die Besichtigung ging es mit dem Schiff von Meersburg nach Friedrichshafen.

    Dort angekommen ging es ins Dornier-Museum, wo die Gruppe eine sehr gute und umfangreiche Führung erhalten hat. Von den Anfängen der Fliegerei bis zum Weltraumabenteuer wurde alles sehr anschaulich und verständlich erklärt.

    Auf dem Heimweg lies man den Abend bei einem gutbürgerlichen Abendessen ausklingen.

    Die Altersabteilung bedankt sich bei Ihrem stv. Leiter, Peter Haug, für die Organisation und im besonderen bei Ihren beiden Fahrern, welche sich extra den Tag freigenommen hatten.


    Brandschutzerziehung 2025

    Neben unseren Besuchen in den Kindergärten ist die Brandschutzerziehung bei den vierten Klassen unserer Schillerschule ein fester Bestandteil im Lehrplan.
    So konnten wir im Laufe der letzten Wochen wieder alle vier 4. Klassen des aktuellen Schuljahres unserer Schillerschule bei der Feuerwehr begrüßen.
    Jede Klasse besucht uns dabei einen ganzen Vormittag. Wir erklären alles rund um die Feuerwehr, machen gemeinsam Experimente zum Thema brennen/Feuer und schauen uns selbstverständlich unsere gesamte Ausrüstung inklusive Fahrzeugen an.
    So hatten wir etwas mehr als 100 Schüler mit ihren Lehrern zu Gast.
    Wir freuen uns schon auf den nächsten Jahrgang.


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